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„Sexualität, Aggression und Rangstreben gehören zu den treibenden Instinkten der menschlichen Spezies. Wissenschaftler gehen sogar davon aus, unser Verhalten werde zu 50 Prozent allein durch die Gene gesteuert und viele Entscheidungen könnten wir nicht bewusst treffen.

Der Einfluss dieser Urinstinkte, Bedürfnisse und Triebe, die jeder Mensch in sich trägt ist gewaltig, denn sie sichern unser Überleben und machen den Mensch zur wichtigsten Spezies. Angefangen damit, das ein Kind seine Lunge instinktiv mit Luft füllt, werden auch viele weitere wichtige Entscheidungen im Laufe unseres Lebens von den Instinkten getroffen.

Der Sozialinstinkt sorgt für das Überleben der Spezies Mensch und der Machtinstinkt sichert unsere Position in der Gesellschaft.

Auch immer wieder erlebte oder besonders intensive Erfahrungen werden im Unterbewusstsein abgespeichert und verwandeln sich früher oder später in instinktives Verhalten.“ –Quelle: freenet.de/ 18.05.2010 – 11:21 Uhr von Jana Katschke

Dieser Artikel stellt uns als Wesen dar, die keine andere Wahl haben als sich ihren Instinkten unterzuordnen. So pessimistisch diese Sichtweise auch ist, glaube ich fest daran, dass wir tatsächlich Instinktgeleitet sind.

Je freier und aufgeklärter der Mensch jedoch ist, desto weniger greifen die instinktiven Mechanismen.

Der Mensch ist sich immer am liebsten und in Gefahr wird er sich selbst und seine Nächsten immer als erstes beschützen. Das Überleben steht über allen Dingen. Ist das Überleben gefährdet, werden die Instinkte scharf gestellt.

In einem Land, wo die Steinigung im Strafgesetz steht oder Krieg im Namen des Glauben herrscht, wird der Mensch zum Verräter seiner eigenen Rasse, um sein eigenes Überleben zu sichern.

Angstpropaganda spielt diesem Verrat in die Hände.

So sichern sich einige islamische Staaten an der Macht zu bleiben. Religion wird da oft als Untermauerung dieses Handelns missbraucht. Das ist heute so im Islam und früher im Christentum.

Je aufgeklärter ein Mensch ist, desto besser kann er mit seiner neu gewonnenen Freiheit umgehen. Das Tragische ist, wir in Deutschland sind überfordert.  Wir haben keine Kapazitäten Menschen aufzuklären, sie zu säkular denkende Personen zu machen oder gar sie psychologisch zu begleiten. Diese Prozesse verlangen Zeit, die wir nicht haben, dennoch müssen wir es leisten, wenn wir eine Willkommenskultur aufrecht erhalten wollen. Diese Aufklärung gilt sowohl für uns wie für Neuankömmlinge.

Menschliche Werte, die alle Menschen einen, unabhängig von Religion. Diese Werte zu fördern und eine universelle Kultur des Mitgefühls zu entwickeln, sollten unser Hauptziel sein.

Die einzige Möglichkeit ist für mich in erster Linie eine klare Trennung von Staat und Religion, die Europäischen Grundwerte zu vermitteln, Gleichstellung der Frau und das Grundgesetzt über allen Dingen stehen zu lassen. Verhaltensregeln sind das Allerletzte. Dialog die einzige Lösung.

Menschen, die hierher geflüchtet sind, hatten keine andere Wahl, ihnen muss klar werden, in was für einem Land sie sind. Dos and Don’ts aber auch Chancen, Perspektiven müssen aufgezeigt werden, denn das sind die Fragen, die ich mir stellen würde, wenn ich in ein anderes Land käme.

Jeder Mensch hat ein Recht auf Aufklärung, unabhängig von Herkunft, Religion und Geschlecht. Jeder Mensch sollte aber auch in Punkto Strafgesetz gleich behandelt werden.

„Was wir heute brauchen, ist eine ethische Grundlage, die sich nicht auf Glaubenssysteme bezieht und daher sowohl für religiöse als auch nicht-religiöse Menschen annehmbar ist: eine säkulare Ethik.“ (Aus Dalai Lama: „Rückkehr zur Menschlichkeit“, Lübbe 2011).

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